Anker Steinbaukästen
Die Anker-Bauklötze zählen schon seit über 125 Jahren zu den beliebtesten und bekanntesten deutschen Spielzeugen mit pädagogischem und didaktischem Wert. Die Idee des spielerischen Lernens kommt von dem Sozialpädagogen Friedrich Fröbel. Er fand heraus, dass Kinder durch das Konstruieren von Gebäuden ihre motorischen Fähigkeiten und dreidimensionale Wahrnehmung ebenso schulen können wie die Phantasie und die Kreativität. Fröbels Methoden sind heute noch anerkannt und werden in vielen Kindergärten eingesetzt.
Sie haben die Möglichkeit aus 16 verschiedenen Anker Steinbaukasten Sets zu wählen. Es gibt 2 Grundbaukästen (Baukasten 4 und 6), die die Basis für alle Ergänzungskästen bilden. Umso mehr Ergänzungskästen man besitzt, desto größer ist die Formenvielfalt der Steine und ebenso wachsen damit die Möglichkeiten der zu erstellenden Bauwerke. Selbst mit dem ersten Anker-Steibaukasten, welcher nur 55 Steine beinhaltet, können schon eine Vielzahl von Bauwerken erstellt werden. Immer wieder neue Bauwerke können mit den Anker Steinen hergestellt werden, da diese nicht durch Leim oder Noppen befestigt werden, der Zusammenhalt der Gebäude basiert nur auf Statik. Durch das schwere und raue Material wird den Gebäuden ein perfekter Halt verliehen.
Die Bausteine bestehen zu 100% aus naturbelassenen Materialien. Aus Quarzsand, Leinöl, Kreide und Farbstoffen entstehen so die für die Umwelt völlig unbedenklichen Bausteine. Die Ankersteine gibt es in den drei Farben: rot, gelb und blau, welche den Baumaterialen von Gebäuden entsprechen: Ziegelstein, Sandstein und Schifer. Die Herstellung erfolgt nach traditioneller Art in Rudolstadt (Thüringen) bei der Anker Steinbaukasten GmbH & Co.KG. Jeder Stein durchläuft einer Qualitätskontrolle von Hand, bevor er in die Kästen einsortiert wird.
Jedem Anker Steinbaukasten liegen 2 Hefte mit Plänen bei, das erste Heft beinhaltet perspektivische Ansichten des Gebäudes und im zweiten Heft findet man Grundrisse und Schnittdarstellungen. Die heutigen Planhefte sind unveränderte Neudrucke der ursprünglichen Planhefte aus dem 19. Jahrhundert. Diese Hefte sollen eine Einführung in das Konstruieren von Bauwerken sein und regen gleichzeitig die Phantasie an, falls die Ideen einmal fehlen sollten.





